• KATHREIN - Case Study

KATHREIN: Mobile GPS-basierte Ausrichtung von Mobilfunkantennen mit robsuten Fieldbook Tablets

Ein optimaler Signalempfang muss für viele Aktionen von Nutzern sichergestellt sein: Ein schneller Anruf, um noch mal eine Agenda durchzusprechen, kurz die Mails checken oder per Mobile App Nachrichten lesen. Um diesen zu ermöglichen, ist die korrekte Ausrichtung der Mobilfunkantennen unter anderem in den Parametern Position und Höhe sowie in der horizontalen Ausrichtung, dem sogenannten Azimuth-Winkel, notwendig. Schon bei der Planung des Mobilfunknetzwerkes wird für jede Antenne eine gewisse Azimuth-Blickrichtung festgelegt, denn es wird nur ein bestimmter Bereich mit den Mobilfunkdaten beleuchtet (Coverage). Überprüft werden die Antennen in regelmäßigen Abständen, die Ergebnisse entsprechend protokolliert. Solche Aufträge werden meist von den Mobilfunkbetreibern selbst erteilt. Eine korrekte Erfassung hat zwei wichtige Gründe. Erstens: Die Antenne kann besser genutzt werden, wenn die Planungsvorgaben eingehalten werden. Zweitens: Es werden die Standorte von den Regulierungsbehörden genehmigt, die die Einhaltung der Planungswerte voraussetzen.

Das Unternehmen Kathrein bietet Werkzeuge zur Ausrichtung und Überprüfung von Mobilfunkantennen an. Der Rosenheimer Spezialist für Antennensysteme und Kommunikationstechnik ist seit 1919 tätig und beschäftigt heute weit mehr als 6.000 Mitarbeiter.

 

Fieldbook E1 schafft optimale Bedingungen fÜr den Einsatz

Bei der Ausrichtung und Überprüfung der Antennen kommen zwei Hardware Komponenten zum Einsatz. Eine Sensoreinheit, die an der Mobilfunkantenne befestigt wird, misst und erfasst die GPS-Daten. Die Informationen werden per WLAN an das robuste Tablet Fieldbook E1 von LOGIC INSTRUMENT gesendet. Daten vom Standort und dem Projekt werden in die vorinstallierte, hauseigene Kathrein-App eingegeben. Zusätzliche Informationen geben die Barcodes auf der Rückseite der Antennen, die dank des integrierten Barcodescanners des Fieldbook E1 ausgelesen werden können.

Die Vorteile: Ermöglicht wird eine bequeme, kabellose Dokumentation, die gleichzeitig kompakt und leicht ist. Zudem kann die Applikation mit dem Fieldbook E1 bis zu sechs Stunden im Betrieb sein. Der Techniker von Kathrein benötigt für den Vergleich der Ist- mit der Soll Azimuth-Ausrichtung und für die Überprüfung der Paramater Position und Höhe pro Antenne max. bis zu zehn Minuten.

 

Fehlerrate auf ein Minimum reduziert

Seit Januar 2014 bietet Kathrein ein Tool, bestehend aus Kathrein Soft- und Logic Instrument Hardware für die GPS-basierte Ausrichtung der Mobilfunkantennen. Davor hatte Kathrein bereits ein mechanisches Ausrichte-Tool im Portfolio. „Bei der Dokumentation wurde ein hoher Fixpunkt angenommen, auf eine Karte geschaut und per Fernglas der Azimuth-Winkel ermittelt. Wir wollten unbedingt GPS nutzen, um ein noch genaueres Ausrichten von Mobilfunkantennen im Sektor zu ermöglichen“, sagt Stefan Reichelt, Produktmanager von Kathrein. Mit dem Fieldbook E1 und der hauseigenen Kathrein-App wurde die Fehlerrate auf ein Minimum reduziert. Zusätzlich lassen sich mit dem Gerät abgespeicherte GPS-Parameter sofort auf einer Landkarte darstellen und Fotos des Standortes unmittelbar in den Report integrieren. Der Bericht kann als secured PDF oder XML gespeichert und direkt als Mail versendet werden.

 

Bei widrigsten Bedingungen voll funktionsfÄhig

Neben der präziseren Erfassung überzeugte die extreme Robustheit des Tablet: Das Fieldbook E1 ist widerstandsfähig gegen Stöße, Vibrationen, Temperatur-Schocks und Salznebel und resistent gegen das Eindringen von Flüssigkeiten und Staub. Das bescheinigen die Zertifizierungen nach IP65 und MIL-STD810. Zudem trotzt es Stürze bis zu einer Höhe von 1,80 Metern. Reichelt: „Bei unseren internen Tests trumpfte das Gerät groß auf. Selbst bei -20 Grad Celsius funktionierte es einwandfrei. Vergleichsprodukte gaben schon bei -6 Grad auf. Mit dem Gerät kann bei allen Wetterbedingungen – Regen, Kälte, Sonneneinstrahlung – gearbeitet werden. Es erfüllt optimal unsere hohen Anforderungen“. Auch bei Arbeiten an Masten in einer Höhe von 300 Metern funktionierte das Tablet tadellos.

Diesen Beitrag teilen

Lesen Sie unsere Anwendergeschichten und Blog-Beiträge